Die Handwerkskunst dieser Klinge ist ein Zeugnis des Erbes der Osafune-Schule und spiegelt die kunstvollen Techniken und die Meisterschaft wider, die mit Bizen gleichgesetzt werden. Jedes Detail, vom extravaganten Tōji-Midare-Härtemuster bis zur feinen Kornstruktur, huldigt dem Fukuoka-Ichimonji-Stil. Das Schwert fängt auf wunderbare Weise das Wesen der Ichimonji-Werke der Kamakura-Zeit ein und glänzt mit einer Politur, die seine Schönheit und Pracht hervorhebt.
Spezifikationen:
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Omote (Vorderseite): 横山上野大掾藤原祐定 – Yokoyama Kozuke Daijo Fujiwara Sukesada
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Ura (Rückseite): 備州長船住人 – Bishū Osafune Junin
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Provinz: Bizen (heutige Präfektur Okayama)
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Epoche: Edo-Zeit, ca. 1660–1715
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Klingenlänge: 69,4 cm (ca. 27,32 Zoll)
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Krümmung (Sori): 1,8 cm (ca. 0,71 Zoll)
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Mekugi-ana (Heftloch): 2
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Moto-haba (Breite an der Basis): 32,5 mm (ca. 1,28 Zoll)
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Moto-kasane (Stärke an der Basis): 6,8 mm (ca. 0,27 Zoll)
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Saki-haba (Breite an der Spitze): 22,5 mm (ca. 0,89 Zoll)
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Saki-kasane (Stärke an der Spitze): 5,0 mm (ca. 0,20 Zoll)
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Klingengewicht: 727 g (ca. 25,64 oz)
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Jihada: Ko-Itame-Hada
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Hamon: Traditionelles Choji-Muster, gemischt mit geradem Hamon, im Geiste der Kamakura-Zeit.
In den höchsten Rängen der japanischen Handwerkskunst, wo jahrhundertealte Traditionen auf unvergleichliches Können treffen, steht der Schwertschmied Yokoyama Ueno Daijo Fujiwara Sukesada für Beharrlichkeit, Erfindungsgeist und künstlerische Brillanz. Diese von seiner Hand gefertigte Klinge verkörpert den Höhepunkt der Kunst der Bizen-Osafune-Schule in der frühen bis mittleren Edo-Zeit.
Historische Bedeutung: Die Linie des Yokoyama Ueno Daijo Fujiwara Sukesada ist tief in den Annalen der japanischen Schwertschmiedegeschichte verwurzelt. Geboren im Jahr 1633, während der Kan-Ei-Ära, war er der Nachkomme des verehrten Shichibei no Jyo Sukesada. Geboren als Yokoyama Heibe, wurde er schließlich als Yosouzaemon no jyo Sukesada der 6. Generation bekannt – ein Name, der in der Provinz Bizen großes Gewicht hatte und ihn zu einer ihrer prägendsten Persönlichkeiten der frühen Edo-Zeit machte.
Dies war eine Zeit, in der sich die Provinz Bizen, insbesondere die Bizen-Osafune-Schule, von den tragischen Folgen der Flut des Yoshii-Flusses im Jahr 1591 erholte. Dieses katastrophale Ereignis hätte die traditionsreichen Schmiedetraditionen der Provinz beinahe ausgelöscht. Das Land, das während der Muromachi-Zeit floriert und unzählige Schwerter für den brennenden Bedarf der Zeit der streitenden Reiche hervorgebracht hatte, stand nun vor der düsteren Aufgabe, sein verlorenes Erbe wieder aufzubauen.
In dieser dunklen Zeit erschien ein Hoffnungsschimmer. Unter den Überresten der einst so produktiven Bizen-Schwertschmiede befand sich die Sukesada-Gruppe. An ihrer Spitze stand der angesehene Yokoyama Fujishiro Sukesada, das vierte Oberhaupt der Sukesada-Schule. Seine Linie, insbesondere sein Sohn Shichibei no Jyo Sukesada und sein Enkel Yokoyama Ueno Daijo Fujiwara Sukesada, waren maßgeblich an der Wiederbelebung der Schwertschmiedetraditionen der Provinz Bizen beteiligt.